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als der perfekte Zeitpunkt Warum der Start wichtiger ist AUF DIE PLÄTZE, FERTIG, ANLEGEN

Auf die Plätze, fertig, anlegen

Warum der Start wichtiger ist als der perfekte Zeitpunkt

Viele Deutsche wissen, dass sie ihr Geld anlegen sollten und tun es trotzdem nicht. Zu kompliziert, zu riskant, zu unübersichtlich. Dabei zeigen Daten aus über 25 Jahren: Wer einfach anfängt und investiert bleibt, gewinnt.¹ Portfolio-ETFs können genau das mit einem Kauf möglich machen. Wie das funktioniert, welche typischen Denkfehler Sie vermeiden sollten und warum aktives Management dabei den Unterschied machen kann, erfahren Sie hier.

„Aufwärmen vor dem Start“

Warum so viele nie losfahren

Kennen Sie das? Sie wissen eigentlich, dass Ihr Geld auf dem Tagesgeldkonto an Kaufkraft verliert. Sie haben schon einmal über ETFs nachgedacht, vielleicht sogar einen Artikel darüber gelesen. Aber dann kam der nächste Kursrutsch in den Nachrichten, und Sie haben es gelassen. Lieber abwarten. Lieber auf den „richtigen Moment“ warten. Damit sind Sie nicht allein. Branchenumfragen zufolge halten Privatanleger im Schnitt rund ein Viertel ihres investierbaren Vermögens in bar – empfohlen werden jedoch lediglich 5 bis 10 Prozent.¹ Das fühlt sich sicher an, kostet aber real Geld: 100 Euro, die vor 25 Jahren auf einem Sparkonto lagen, sind heute inflationsbereinigt nur noch 89 Euro wert. Dieselben 100 Euro in einem ausgewogenen Portfolio aus 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen sind dagegen heute– real, nach Inflation – 236 Euro wert.¹

Barmittel wirken sicher, doch nach Inflation kann ihr realer Wert sinken. Im Euroraum wurden aus 100 Euro Barmitteln über 25 Jahre inflationsbereinigt nur noch 89 Euro. Ein ausgewogenes Portfolio aus 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen kam im selben Zeitraum auf 236 Euro.

Hinweis: Vereinfachte Darstellung auf Basis historischer, realer Werte im Euroraum. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. (Quelle: Bloomberg, J.P. Morgan Asset Management; Daten bis Januar 2026.)

Der Grund für diese Lücke liegt weniger in mangelndem Wissen als in unserer Psychologie. Verluste empfinden wir stärker als Gewinne gleicher Höhe – ein Phänomen, das die Verhaltensforschung als Verlustaversion bezeichnet. Die Folge: Wir verkaufen in Panik, steigen zu spät wieder ein und verpassen häufig genau die Erholungstage, die langfristig den Unterschied machen können.

Hinzu kommt ein modernes Problem: Soziale Medien, Börsennews und Handelsplattformen mit Gamification-Elementen können impulsives Verhalten verstärken. Push-Nachrichten, Ranglisten und ständig aktualisierte Kurse erzeugen den Eindruck, dass jede Bewegung eine Entscheidung verlangt.

Was eigentlich als Information gedacht ist, wird so zum Auslöser für Aktionismus. Statt einer ruhigen Anlagestrategie entsteht das Gefühl, ständig reagieren zu müssen, und jede Reaktion bedeutet oft eine weitere Gelegenheit, im falschen Moment ein- oder auszusteigen.

Hinzu kommt ein modernes Problem: Soziale Medien, Börsennews und Handelsplattformen mit Gamification-Elementen können impulsives Verhalten verstärken. Push-Nachrichten, Ranglisten und ständig aktualisierte Kurse erzeugen den Eindruck, dass jede Bewegung eine Entscheidung verlangt. Was eigentlich als Information gedacht ist, wird so zum Auslöser für Aktionismus. Statt einer ruhigen Anlagestrategie entsteht das Gefühl, ständig reagieren zu müssen, und jede Reaktion bedeutet oft eine weitere Gelegenheit, im falschen Moment ein- oder auszusteigen.

Die gute Nachricht: Wer investieren will, muss nicht jeden Marktkommentar verfolgen, nicht jeden ETF einzeln vergleichen und nicht versuchen, den perfekten Einstiegszeitpunkt zu treffen. Entscheidend ist vielmehr eine Struktur, die breit streut, zum eigenen Risiko passt und es so einfacher macht, langfristig investiert zu bleiben.

Genau an dieser Stelle kommen Portfolio-ETFs ins Spiel. Sie bündeln viele einzelne Entscheidungen in einem Schritt, wodurch Sie mit einem einzigen Produkt ein breit aufgestelltes Portfolio erhalten, ohne sich selbst um die laufende Steuerung kümmern zu müssen.

„Die Spielregeln verstehen“

Was sind Portfolio-ETFs?

Ein klassischer ETF kann bereits sehr viel leisten: Wer etwa in einen ETF auf einen großen Aktienindex investiert, kauft nicht nur eine Aktie, sondern beteiligt sich mit einem Produkt an vielen Unternehmen gleichzeitig. Doch ein Portfolio besteht idealerweise nicht nur aus einer einzigen Anlageklasse. Neben Aktien können auch Anleihen, Barmittel oder andere Bausteine eine Rolle spielen – je nachdem, wie viel Risiko jemand eingehen möchte und wie lange das Geld angelegt bleiben soll.

Genau hier setzen Portfolio-ETFs an. Sie bündeln nicht nur einzelne Wertpapiere, sondern ein komplettes Anlagekonzept in einem einzigen börsengehandelten Fonds. In der Praxis bedeutet das häufig: Ein Portfolio-ETF investiert selbst wieder in mehrere ETFs. Er ist also eine Art ETF aus ETFs, mit einer eingebauten Aufteilung über verschiedene Anlageklassen.

Für Anleger erleichtert das vieles. Statt selbst zu entscheiden, welcher Aktien-ETF, welcher Anleihe-ETF und welche Gewichtung zusammenpassen, kaufen sie mit einem einzigen Trade ein bereits zusammengestelltes Portfolio. Die Mischung ist im Produkt angelegt. Auch das regelmäßige Nachjustieren, Fachleute sprechen von Rebalancing, kann je nach Produkt automatisch erfolgen.

Bei aktiv gesteuerten Portfolio-ETFs ist die Aufteilung zwischen den Anlageklassen nicht starr. Das Management kann die Gewichtung gezielt anpassen, wenn sich etwa Zinsen, Risiken oder langfristige Renditeerwartungen verändern. Dabei geht es weniger darum, kurzfristige Marktbewegungen vorherzusagen, als die Mischung laufend so auszurichten, dass sie zum jeweiligen Risikoprofil und Anlagehorizont passt.

Welche Variante besser passt, hängt vom Anleger ab: Manche bevorzugen klare Regeln und geringe Eingriffe, andere wünschen sich eine aktiv gesteuerte Portfoliolösung.

„Das Etappenrennen“

Warum langfristiges Investieren gewinnt

An der Börse geht es selten um den perfekten Sprint. Viel öfter ähnelt erfolgreiches Investieren einem Etappenrennen: Es braucht eine Strategie, einen Rhythmus und die Disziplin, auch nach schwierigen Abschnitten im Rennen zu bleiben. Wer bei jeder Steigung absteigt, verpasst womöglich die Abfahrt danach.

Wer zu lange in Barmitteln verharrt, kann langfristig Kaufkraft verlieren. Doch mit dem Einstieg allein ist es noch nicht getan. Genauso wichtig ist die Frage, ob Anleger auch dann investiert bleiben, wenn die Strecke unruhig wird. Genau hier scheitert Market Timing häufig. Denn wer aussteigt, muss später auch wieder rechtzeitig einsteigen. In der Theorie klingt das einfach. In der Praxis ist es extrem schwer. Schon kleine Timing-Fehler können dazu führen, dass Anleger hinter einer einfachen Buy-and-Hold-Strategie – also einer Strategie, bei der sie kaufen und langfristig investiert bleiben – zurückbleiben.¹

Hinzu kommt: Die besten Börsentage folgen oft sehr nah auf die schlechtesten. Wer nach einem Rückschlag nervös wird und aussteigt, läuft Gefahr, ausgerechnet die Phase der Erholung zu verpassen. Gerade nach Marktschocks zeigt sich deshalb, warum Ausdauer so wichtig ist. J.P. Morgan Asset Management hat zwölf größere Stressphasen seit 1990 untersucht. Wer jeweils kurz vor diesen Phasen in ein 60/40-Portfolio investiert war, lag nach einem Jahr in 75 Prozent der Fälle vor Barmitteln. Nach drei Jahren war das Portfolio in allen untersuchten Fällen im Vorteil.¹

Quelle: Bloomberg, NBER, JP Morgan Asset Management, Caldara, Dario & Matteo Lacoviello (2021), „Measuring Geopolitical Risk”, Arbeitspapier, Board of Governors of the Federal Reserve Board, November 2021; Stand der Daten: Januar 2026; Hinweis: Das 60/40-Portfolio in US-Dollar ist ein einfaches S&P500/US-Treasury-Index-Portfolio ggü. dem 3-Month T-Bill Index

Auch einzelne Börsenjahre verlaufen selten geradlinig. Eine Auswertung zum MSCI Europe Index zeigt: Zwischen 1980 und 2023 gab es regelmäßig deutliche Rückgänge innerhalb des Jahres. Trotzdem endeten 33 von 44 Kalenderjahren am Ende im Plus.2 Eine schwierige Etappe bedeutet also nicht automatisch ein verlorenes Rennen.

Kurzfristige Schwankungen gehören an den Kapitalmärkten dazu. Entscheidend ist nicht, jede Marktbewegung perfekt vorherzusehen, sondern eine Strategie zu haben, die auch unruhige Phasen aushält. Wer investiert bleibt, gibt seinem Portfolio überhaupt erst die Chance, Rückschläge aufzuholen und an Erholungsphasen teilzunehmen.

An der Börse gewinnt selten der, der bei jedem Zwischenstand lossprintet. Entscheidend ist oft, wer seinen Rhythmus findet, im Rennen bleibt und schwierige Etappen durchhält. Portfolio-ETFs können dabei helfen, das Risiko solcher Timing-Fehler zu verringern und langfristig investiert zu bleiben.

„Wählen Sie Ihre Rennstrategie“

Risikoprofile verstehen und Portfolio-ETFs einsetzen

Wer langfristig investiert, braucht nicht nur Ausdauer. Er benötigt eine Strategie, mit der er auch dann ruhig schlafen kann, wenn die Märkte schwanken. Manche Anleger wollen möglichst ruhig unterwegs sein. Andere akzeptieren stärkere Schwankungen, wenn dafür langfristig höhere Renditechancen möglich sind. Und viele suchen einen Mittelweg zwischen Stabilität und Wachstum.

Genau deshalb werden Portfolio-ETFs häufig in unterschiedlichen Risikoprofilen angeboten. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie stark Aktien, Anleihen und gegebenenfalls Barmittel gewichtet sind. Je höher der Aktienanteil, desto größer kann das Wachstumspotenzial sein, aber auch die Schwankung. Je höher der Anteil an Anleihen oder Barmitteln, desto defensiver ist die Ausrichtung.

Die drei JPM Strategic Allocation Active UCITS ETFs stehen beispielhaft für drei unterschiedliche Risikoprofile:

Conservative – defensiv ausgerichtet

JMAC (ISIN IE000FASRFS4)
JPM Strategic Allocation Conservative Active UCITS ETF

  • Erwartete Schwankungen: 3 bis 6 Prozent

Für Anleger, die stärker auf Stabilität achten und größere Schwankungen begrenzen möchten.

Moderate – ausgewogen ausgerichtet

JMAM (ISIN IE000TWAN2K7)
JPM Strategic Allocation Moderate Active UCITS ETF

  • Erwartete Schwankungen: 8 bis 10 Prozent

Für Anleger, die eine Balance zwischen Wachstum und Stabilität suchen.

Growth – wachstumsorientiert ausgerichtet

JMAG (ISIN IE000MVWFDH1)
JPM Strategic Allocation Growth Active UCITS ETF

  • Erwartete Schwankungen: 11 bis 13 Prozent

Für Anleger, die höhere Schwankungen akzeptieren und stärker auf langfristiges Wachstum setzen.

Alle drei Varianten bieten Ihnen ein breit gestreutes, aktiv gesteuertes ETF-Portfolio in einem Produkt. Dabei wird bei diesen Portfolio-ETFs auf zwei Ebenen aktiv gearbeitet:

bei der langfristigen Aufteilung zwischen Anlageklassen wie Aktien und Anleihen.

bei den zugrunde liegenden ETF-Bausteinen selbst.

Die strategische Aufteilung stützt sich auf langfristige Kapitalmarkteinschätzungen von J.P. Morgan Asset Management. Zusätzlich fließen Einschätzungen von rund 240 Research-Analysten im Aktien- und Anleihebereich ein.³

Praktisch können solche Portfolio-ETFs auf zwei Arten eingesetzt werden: Für Einsteiger können sie ein Starter-Portfolio sein. Das kann helfen, typische Anfängerfehler zu vermeiden, etwa eine zu starke Konzentration auf einzelne Märkte, fehlende Diversifikation oder emotionale Entscheidungen in unruhigen Marktphasen.

Für erfahrenere Anleger können Portfolio-ETFs dagegen als Kern des Depots dienen. Um diesen Kern herum lassen sich weitere Bausteine ergänzen, etwa Themen-ETFs, Einzelaktien oder andere Beimischungen. Dieser sogenannte Kern-/Satelliten-Ansatz verbindet eine stabile Grundstruktur mit Raum für eigene Schwerpunkte.

Portfolio-ETFs sind keine persönliche Vermögensverwaltung und ersetzen keine individuelle Beratung. Sie richten sich vor allem an Selbstentscheider, die eine professionelle Portfoliostruktur in ETF-Form suchen. Wer regelmäßig investiert, etwa über einen Sparplan, kann zusätzlich vermeiden, alles von einem einzigen Einstiegszeitpunkt abhängig zu machen. Auch das kann helfen, langfristig disziplinierter investiert zu bleiben.

Portfolio-ETFs von J.P. Morgan Asset Management kennenlernen

Die JPM Strategic Allocation Active UCITS ETFs bündeln eine aktive Portfolioaufteilung und aktiv verwaltete ETF-Bausteine in einem Produkt. So können Sie eine breit gestreute Struktur wählen, ohne jede einzelne Komponente selbst zusammenstellen und laufend überwachen zu müssen.

¹ Quelle: „Investieren und dranbleiben: So wächst Vermögen langfristig“, J.P. Morgan Asset Management, Stand Januar 2026.

² Quelle: „Grundsätze des langfristig erfolgreichen Anlegens“, J.P. Morgan Asset Management, Europa 2024.

³ Quelle: „JPM Strategic Allocation Active UCITS ETFs – Overview“, J.P. Morgan Asset Management, Stand Januar 2026.

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Bilder: gettyimages.de
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