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Mal herzlich-chaotisch und unverkennbar kölsch, mal bewegend und inspiriert von einer wahren Geschichte: In Köln stehen in diesem Herbst zwei ganz unterschiedliche Musical-Erlebnisse auf dem Programm. Ein Publikumsliebling ist zurück – und wenige Tage später feiert ein neues Stück seine Weltpremiere.
Am Freitag, 6. November, startet „Himmel und Kölle“ wieder in der Volksbühne am Rudolfplatz, am Donnerstag, 12. November, folgt die Weltpremiere von „Kick Like a Woman“ im Depot 1 am Carlswerk in Köln-Mülheim. Damit treffen im November zwei ganz unterschiedliche Bühnenwelten aufeinander: eine Liebeserklärung an Köln mit jeder Menge Humor und ein neues Musical über Frauen, die ihren eigenen Weg gehen.
Darum geht’s: Ein junger Pfarrer, eine verzweifelte Braut und eine ziemlich verrückte Nacht: Das Musical nimmt das Publikum mit auf einen humorvollen Streifzug durch Köln voller Musik und überraschender Begegnungen.
Wo? Volksbühne am Rudolfplatz, Köln
Ab wann? Saisonstart: 6. November 2026
Darum geht’s: Inspiriert von einer wahren Begebenheit im Frauenfußball erzählt das neue Musical von Freundschaft, Selbstbestimmung und einem Team, das sich nicht aufhalten lässt. Musik und 80er-Jahre-Flair inklusive!
Wo? Depot 1 am Carlswerk, Köln-Mülheim
Ab wann? Weltpremiere: 12. November 2026
Das Musical handelt von Menschen, die sich zusammentun, Widerstände überwinden und für das kämpfen, was ihnen wichtig ist. Die Inspiration dafür liefert eine wahre Begebenheit, die mehr als vier Jahrzehnte zurückliegt.
1981 reist eine Mannschaft aus Bergisch Gladbach auf eigene Kosten nach Taiwan, wo eine inoffizielle Frauenfußball-Weltmeisterschaft stattfindet. Der DFB habe eine deutsche Teilnahme abgelehnt. Doch die Spielerinnen organisieren ihre Reise ohne Verband und große Unterstützung selbst, treten in Taiwan an und kehren als Siegerinnen zurück.
Was nach Sportgeschichte klingt, wird auf der Bühne vor allem zu einer Geschichte über Freundschaft, Selbstbestimmung und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Dafür verbindet das Musical die historischen Ereignisse mit der fiktiven Figur Conny. Die 18-Jährige arbeitet als Kellnerin, liebt Fußball und träumt von einem anderen Leben. Ihr Vater versucht, ihre Pläne zu verhindern. Doch aus der zunächst schüchternen jungen Frau wird nach und nach jemand, der für seine Leidenschaft einsteht.
Eine wahre Geschichte bekommt Musik: Für die Entwicklung des Stücks sprach das Team mit den Spielerinnen von damals. Mehr als 2.000 Seiten Material sind dabei zusammengekommen und in die Arbeit am Musical eingeflossen. Das Buch und die Liedtexte stammen von Constanze Behrends, Stephan Kanyar komponierte die Musik, Gil Mehmert entwickelte die Idee und führt Regie.
Auch optisch führt die Produktion zurück in die Zeit der Geschichte. Das Bühnenbild von Britta Tönne und Illustrator FuFu Frauenwahl verbindet moderne Technik mit der farbigen Ästhetik der 1980er-Jahre. Dafür zieht das Musical an einen neuen Spielort: Das Depot 1 am Carlswerk, die frühere Interimsspielstätte des Schauspiels Köln, wird zum Musical-Theater.
Wie die Geschichte vor Publikum funktioniert, konnte das Team bereits ausprobieren. 2024 fanden neun Tryouts in Bergisch Gladbach statt. In einer Befragung von 2.498 Gästen bewerteten 99,2 Prozent das Musical anschließend mit „gut bis exzellent“.
Jung-Pfarrer Elmar wird aus der schwäbischen Provinz in die Domstadt versetzt und möchte eigentlich nur seine erste Predigt vorbereiten. Dann begegnet er einem feierwütigen Junggesellinnenabschied und einer verzweifelten Braut, woraufhin sich der ruhige Abend in einen nächtlichen Trip durch Köln verwandelt.
Dass die Geschichte beim Publikum ankommt, zeigen die bisherigen Zahlen: Seit 2020 haben mehr als 192.000 Menschen das Musical gesehen, über 650 Vorstellungen wurden gespielt. Es gibt mehr als 7.000 Bewertungen, 92 Prozent davon sind gut bis sehr gut. Hinzu kommen vier Auszeichnungen beim Deutschen Musical Theater Preis und der Titel „Kölner Kulturereignis des Jahres“.
Wer „Himmel und Kölle“ schon kennt, bekommt in der neuen Saison trotzdem Neues zu entdecken. „Hier kommt der Köbes“ ist die neue Hymne auf einen Berufsstand, der aus Köln kaum wegzudenken ist. Außerdem sind prominente Gäste wie Henning Krautmacher, Mirja Boes, Tom Gerhardt, Hugo Egon Balder und Jürgen Becker angekündigt.
Mit ihren Auftritten bekommt jede Vorstellung noch einmal eine ganz eigene Note und schlägt zugleich die Brücke zwischen Musical, Kölner Unterhaltung und lokaler Prominenz. So lohnt sich ein erneuter Besuch auch für alle, die Elmar und seine turbulente Nacht bereits kennen.
Als weiteres Highlight wurde das historische Foyer der Volksbühne für die neue Saison in einen digitalen Erlebnisraum verwandelt. Auf rund 70 Quadratmetern LED-Fläche und mehr als 24 Millionen Pixeln ziehen Dom, Rhein und Kölner Gassen an den Besucherinnen und Besuchern vorbei. Neue Hotspots ergänzen die selbst ernannte „schnellste Stadtführung Kölns“.
Damit beginnt das Köln-Erlebnis schon vor dem eigentlichen Musical: Das Publikum kann bekannte Orte neu entdecken, in die Atmosphäre der Stadt eintauchen und sich bereits im Foyer auf den Abend einstimmen. Die Inszenierung macht Köln so nicht nur auf der Bühne, sondern schon beim Ankommen zum Teil der Show.
Im November ist Köln um zwei Attraktionen reicher: Während „Himmel und Kölle“ mit typisch kölschem Humor durch eine ziemlich verrückte Nacht führt, verbindet „Kick Like a Woman“ 80er-Jahre-Nostalgie mit einer mitreißenden Geschichte über große Träume und den Mut, an ihnen festzuhalten. Egal für welches der beiden Musicals Sie sich entscheiden: Sie erleben einen Abend, wie er nur in Köln passieren kann.
Präsentiert von
Bilder: apiro Stage
Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Ströer Content Group Sales GmbH in Zusammenarbeit mit der apiro Stage gemeinnützige GmbH, Aachener Straße 5, 50674 Köln, erstellt.
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