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Den Puls messen können sie alle. Will man dazu noch EKG und Blutsauerstoff, bleibt die Auswahl groß. Wer aber den eigenen Blutdruck im Blick behalten will, landet in Europa bei nur einer einzigen Smartwatch-Serie, die mit einer aufpumpbaren Manschette misst. Mit der HUAWEI D3 erscheint im September das neueste Modell. T-online erklärt, wie sie funktioniert und wie nah die Ergebnisse an medizinischen Geräten vom Hausarzt sind.
Smartwatches haben in den letzten Jahren dazu beigetragen, dass wir genauer hinschauen, was unser Körper eigentlich macht. Schritte, Schlaf oder Puls sehen wir heute fast nebenbei am Handgelenk. Beim Blutdruck ist das anders. Viele kennen ihren Wert nur von gelegentlichen Messungen beim Arzt, wenn überhaupt. Dabei ist das Thema alles andere als nebensächlich: Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind für rund 33 Prozent der Todesfälle in Deutschland verantwortlich. Bluthochdruck gilt dabei als Risikofaktor Nummer 1.
Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland hat Bluthochdruck – viele wissen nichts davon.
Deutsche Hochdruckliga e. V.
Das macht nachdenklich, zumal Bluthochdruck oft lange unbemerkt bleibt. Regelmäßiges Messen kann deshalb helfen, Veränderungen früher zu erkennen. Die HUAWEI Watch D3 nimmt dabei eine Sonderstellung ein: Nach Angaben von HUAWEI ist sie in Europa derzeit die einzige Smartwatch eines großen Herstellers, die den Blutdruck mit einer aufpumpbaren Manschette direkt am Handgelenk misst. Die Uhr stand im Rahmen dieses Artikels für mehrere Wochen zur Verfügung, um die Alltagstauglichkeit und Präzision der Messungen besser beurteilen zu können. Bevor wir genauer auf die Technik eingehen, hilft ein Blick auf das, was dabei überhaupt gemessen wird.
120 zu 80. Klingt gut. 140 zu 90. Das könnte ein Problem werden. Ein einzelner hoher Wert muss kein Grund zur Panik sein. Blutdruck schwankt im Alltag ständig, zum Beispiel nach Bewegung, bei Stress oder Aufregung. Entscheidend ist vor allem, ob die Werte immer wieder zu hoch sind. Wer die Hintergründe versteht, kann solche Ergebnisse besser einordnen.
Blutdruck beschreibt die Kraft, mit der das Blut gegen die Wände unserer Arterien drückt. Gemessen wird in Millimeter Quecksilbersäule, kurz mmHg. Die Einheit stammt noch aus der Zeit, in der der Druck tatsächlich über die Höhe einer Quecksilbersäule abgelesen wurde.
Wie hoch der Blutdruck ausfällt, hängt nicht nur vom Herzen ab. Sind die Gefäße weit und elastisch, fließt das Blut leicht. Durch schlechte Angewohnheiten können wir den Arterien die Arbeit erschweren: Salz speichert Wasser und erhöht die Flüssigkeitsmenge im Kreislauf, Übergewicht erhöht den Versorgungsaufwand, Rauchen schädigt die Gefäßwände und ungesunde Ernährung kann Ablagerungen begünstigen.
Das Gemeine daran: Zu hohen Blutdruck spürt man meistens gar nicht. Man läuft also nicht zwangsläufig mit Kopfschmerzen oder Herzrasen durch den Alltag. Oft fällt er erst bei einer Messung auf. Bleibt der Druck über Jahre erhöht, kann er Gefäße schädigen und das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall sowie Schäden an Herz und Nieren erhöhen.
Gemessen werden zwei Werte. Der obere entsteht, wenn sich das Herz zusammenzieht und Blut in den Kreislauf pumpt. Der untere beschreibt die Phase, in der sich das Herz wieder entspannt. Dass beide Werte im Tagesverlauf schwanken, ist zunächst völlig normal.
Für Ärzte zählt deshalb nicht nur eine einzelne Messung. Bei auffälligen Werten wird mehrfach kontrolliert, oft auch über 24 Stunden oder regelmäßig zu Hause. Genau dafür ist die D3 praktisch: Sie macht Messungen zwischendurch und über längere Zeit einfach. Entscheidend ist am Ende nur, wie nah sie dabei an professionellen Geräten liegt.
Eine Manschette am Oberarm, eine kleine Handpumpe und ein Stethoskop. So kennen viele die Blutdruckmessung aus der Arztpraxis. Während die Luft langsam aus der Manschette entweicht, hört medizinisches Personal die Strömungsgeräusche des Blutes ab und liest die Werte am Messgerät ab. Richtig durchgeführt, ist das eine bewährte und verlässliche Methode.
Bei einem Presseevent von HUAWEI konnte die Watch D3 direkt gegen eine solche Messung antreten. Der Eindruck war klar: Die Werte der Uhr lagen bei den Stichproben sehr nah an denen der klassischen Messung. Ebenfalls zum Vergleich dabei war ein elektronisches Oberarmgerät für zu Hause. Auch dieses lag meist in einem ähnlichen Bereich, zeigte aber gelegentlich etwas größere Abweichungen. Überbewerten sollte man das nicht, denn es handelte sich nur um einzelne Vergleichsmessungen und nicht um einen umfassenden Labortest.
Der klassische Weg aus der Arztpraxis. Bewährt, verlässlich und für viele die Referenz.
Die gängige Lösung für zu Hause. Einfach in der Anwendung und meist nah an professionellen Messungen.
Die Uhr nutzt ebenfalls eine aufpumpbare Manschette, nur deutlich kompakter direkt am Handgelenk.
Dass die D3 in diesem Vergleich so gut mithalten konnte, passt zu ihrer Technik. Anders als viele andere Smartwatches misst sie den Blutdruck nicht nur indirekt, sondern mit einer kleinen aufpumpbaren Manschette im Armband. Das Messprinzip ist damit näher an klassischen Blutdruckmessgeräten, als man es von einer Uhr zunächst erwarten würde.
Wichtig ist dabei eine korrekte Messhaltung, denn gerade am Handgelenk können Position und Bewegung das Ergebnis beeinflussen. Die Deutsche Hochdruckliga bestätigt, dass auch Handgelenkgeräte bei richtiger Anwendung genaue Werte liefern können.
Unterm Strich spricht also einiges dafür, dass die HUAWEI Watch D3 verlässliche Werte liefern kann. Im direkten Vergleich lag sie nah an der klassischen Messung in der Arztpraxis, sie arbeitet mit einer echten Manschette und ihr Messprinzip ist nachvollziehbar. Sie ersetzt keinen Arztbesuch, kann aber eine ernst zu nehmende Hilfe sein, wenn man den Blutdruck regelmäßig im Alltag im Blick behalten möchte.
Die gezeigten Unterlagen belegen die Zertifizierung nach europäischen Standards und sollen zusätzlich Vertrauen in die Blutdruckfunktion schaffen.
Die Watch D3 ist mehr als nur eine Blutdruck-Uhr. Sie erfasst auf Wunsch viele weitere Gesundheitsdaten, etwa zum Herzrhythmus oder Schlaf. Eine moderne Smartwatch soll aber nicht nur informieren, sondern auch motivieren.
HUAWEI nennt inzwischen mehr als 100 Trainingsmodi, von Laufen und Radfahren über Krafttraining und Yoga bis zu Wintersport. Die Aktivitätsringe zeigen auf einen Blick, wie viel Bewegung im Tagesverlauf schon zusammengekommen ist.
Für Läufer, Radfahrer und Wanderer zeichnet die Uhr Outdoor-Strecken auf und kann bei kompatiblen Trainings mit importierten Routen bei der Orientierung helfen. Beim Skifahren erfasst sie unter anderem Strecke und Fahrzeit, auch Golf gehört zum Angebot. Eine Einschränkung gibt es beim Wassersport: Für Schwimmen und längere Wasseraktivitäten ist die D3 wegen des aufpumpbaren Armbands und der nötigen Luftöffnungen nicht gedacht.
Bewegung ist allerdings nur eine Seite. Genauso interessant ist, was zwischen den Trainingseinheiten passiert. Schlaf, Stress, Herzfrequenz und andere Messwerte geben Hinweise darauf, wie der Körper auf den Alltag reagiert und wie gut er sich wieder erholt.
Mit Health Glance lassen sich mehrere Gesundheitswerte in einem kurzen Check bündeln. Dazu kommen unter anderem Herzfrequenzmessung, Sauerstoffsättigung, EKG, Schlafanalyse und Stressauswertung. Etwas spielerischer wird es beim Panda auf dem Display: Er begleitet Atemübungen und taucht auch bei kurzen Mini-Workouts auf, wenn für eine längere Trainingseinheit gerade keine Zeit ist.
So entsteht der eigentliche Mehrwert nicht durch eine einzelne Funktion. Die Watch D3 verbindet Bewegung, Erholung und Gesundheitsdaten an einem Ort und macht Entwicklungen sichtbar, die im Alltag sonst leicht untergehen.
ETFs gelten als idealer Einstieg ins Investieren. Sie verteilen das angelegte Geld automatisch auf viele Unternehmen und nehmen Anlegern damit eine der schwierigsten Entscheidungen ab: die Auswahl einzelner Aktien. Doch jeder ETF setzt Schwerpunkte. Wer mehrere kombiniert, kann gezielt ergänzen und breiter aufgestellt sein, als es ein einzelner Fonds erlaubt.
Lange galt der MSCI World als Universalempfehlung. Er bündelt mehr als 1.000 große Unternehmen aus Industrieländern und bietet damit auf den ersten Blick eine weltweite Streuung. Allerdings entfallen rund 70 Prozent des Fonds auf US-amerikanische Unternehmen. Tech-Giganten wie Apple, Microsoft, Nvidia und Google nehmen allein wegen ihres hohen Börsenwerts einen überproportional großen Anteil ein. Wer ausschließlich auf den MSCI World setzt, investiert also stärker in die USA als es auf den ersten Blick scheint.
Aktuelle Weltlage bringt Anleger zurück nach Europa
Das Vertrauen in die USA ist angekratzt. Bisher beliebte ETFs wie der MSCI World werden deshalb kritisch hinterfragt. Anleger schauen sich nach Alternativen um oder sichern sich mit ETFs aus anderen Regionen ab.
Eine Mischung großer Unternehmen aus Schwellenländern wie China, Indien, Brasilien oder Taiwan.
600 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen Europas.
Industrieländer der Welt, aber ohne die USA. Europa, Japan oder Kanada rücken stärker in den Fokus.
Breit aufgestellte ETFs eignen sich gut als langfristiges Investment. Viele Bitpanda-Nutzer investieren deshalb per Sparplan. Monatlich wird automatisch ein fester Betrag in den ausgewählten ETF investiert. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch günstiger als ein Einzelkauf. Für Sparer fallen keine zusätzlichen Kaufgebühren an. Steuern führt Bitpanda für Kunden in Deutschland und Österreich automatisch ab. Wer seinen Steuerfreibetrag hinterlegt, kann ihn optional direkt berücksichtigen lassen.
Bei Bitpanda werden rund 2.500 ETFs angeboten. Bei jedem Kauf fällt eine Gebühr von einem Euro an, das Investieren per Sparplan ist gebührenfrei.
Anders als breit gestreute ETFs reagieren einzelne Unternehmenswerte deutlich stärker auf Nachrichten und Marktstimmungen. Neue Produkte, Quartalszahlen oder politische Entscheidungen können Kurse schnell nach oben oder unten treiben. Wer in Einzelaktien investiert, braucht deshalb gute Nerven und sollte sich mit den jeweiligen Unternehmen beschäftigen. Als Ergänzung zu ETFs können sie sinnvoll sein, sollten gerade für Einsteiger aber nur einen kleineren Teil der Strategie ausmachen.
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