Einfach nur sparen wird am Ende nicht reichen. Diese traurige Wahrheit verkündet die Bundesregierung schon seit Jahren. Alternativen? Bitte selbst suchen. Wer fürs Alter vorsorgen will, sollte deshalb Investieren lernen. T-online erklärt, was Sie jetzt über Aktien, ETFs, Edelmetalle und Krypto wissen müssen.
Früher war alles günstiger. Was nach verklärter Nostalgie klingt, lässt sich mit Hilfe der Inflationsrate leicht beweisen. Allein 2025 verlor unser Geld 2,2 Prozent an Wert. Im Jahr davor ebenfalls. 2022 waren es sogar beängstigende 6,9 Prozent**. Um solche Verluste auszugleichen, reicht ein normales Sparbuch nicht mehr aus. Private Anleger wenden sich für ihre Altersvorsorge deshalb verstärkt dem Aktien- und Kryptomarkt zu. Obwohl die Erträge hier nicht garantiert sind, zeichnet die Vergangenheit ein erfreuliches Bild für Investoren.
Jetzt ist die beste Zeit zum Investieren
Die Gegenwart ist geprägt von Kriegen, Krisen und Unsicherheiten. Eine schlechte Zeit für Investments? Stimmt nicht. Konservative Anleger investierten zum Beispiel bisher gern in den MSCI World ETF. Allein in den letzten 12 Monaten stieg sein Kurs um 27 Prozent. In den letzten fünf Jahren um 68 Prozent und in den letzten 10 Jahren um etwa 200 Prozent*.
Stand April 2026
Stand April 2026
Finanzkrise, Corona oder der Kriegsbeginn in der Ukraine – trotz kurzzeitiger Einbrüche ist der Kurs beim MSCI World heute höher als vor jeder dieser Krisen. Schlechte Zeiten an der Börse sind nicht vorhersehbar. Die guten allerdings auch nicht. In der Vergangenheit lohnte es sich daher häufig, sein Geld über einen langen Zeitraum investiert zu lassen.
Neben ETFs sind auch Bitcoin, Gold oder Aktien für zukünftige Anleger interessant. Allerdings ist hier Vorsicht geboten: Nicht jede Plattform bietet die gleiche Auswahl, weshalb besonders die Wahl des Anbieters gut überlegt sein sollte.
Wer mit dem Investieren beginnt, steht schnell vor der Frage: Welcher Anbieter ist der richtige? Die Wahl entscheidet nicht nur über Kosten und Bedienkomfort, sondern auch darüber, welche Investitionsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. ETFs, Aktien, Edelmetalle und Kryptowährungen: Wer diese vier Anlageklassen unter einem Dach hat, kann sein Portfolio breit und flexibel aufstellen.
Die vier Anlageklassen unterscheiden sich deutlich. Sie bieten unterschiedliche Chancen, reagieren verschieden auf Marktbewegungen und erfüllen jeweils eine eigene Rolle im Portfolio. Ein kurzer Überblick zeigt, worauf es ankommt.
Mit diesen Wertpapieren erwerben Anleger Anteile an Unternehmen. Die Wahl des Unternehmens entscheidet maßgeblich über das Risiko. Wer gezielt auswählt und langfristig denkt, kann von der Wertentwicklung einzelner Unternehmen besonders profitieren.
ETFs (Exchange Traded Funds) sind börsengehandelte Fonds, die gleichzeitig in viele Aktien auf einmal investieren. Viele ETFs bieten ein gutes Chancen-Risiko-Verhältnis und sorgen so für Stabilität im Portfolio.
Kryptowährungen: Diese digitale Anlageklasse rund um Bitcoin ist dezentral organisiert und unabhängig von klassischen Finanzsystemen. Viele Anleger sehen darin einen Schlüsselbaustein der Finanzwelt von morgen.
Nur wenige Anbieter in Europa haben alle vier Anlageklassen in ihrem Angebot. Einer von ihnen ist Bitpanda. Das Wiener Unternehmen wurde bereits 2014 gegründet und gehört seit Jahren zu den wichtigsten Plattformen, wenn es um den Kryptohandel geht. Das Angebot wurde in den letzten Jahren allerdings stark ausgebaut.
Heute gilt die Plattform als die umfangreichste Investment-App Europas und wird von über sieben Millionen Nutzern verwendet. Anleger können dort mehr als 2.500 ETFs, rund 8.000 Aktien, über 650 Kryptowährungen sowie Edelmetalle wie Gold oder Silber an einem Ort handeln. Für Einsteiger kann diese Vielfalt zunächst überwältigend wirken. Sie sollten sich daher zunächst auf das Wesentliche konzentrieren, etwa einen ETF als langfristiges Fundament, und später weitere Anlageklassen hinzufügen.
ETFs gelten als idealer Einstieg ins Investieren. Sie verteilen das angelegte Geld automatisch auf viele Unternehmen und nehmen Anlegern damit eine der schwierigsten Entscheidungen ab: die Auswahl einzelner Aktien. Doch jeder ETF setzt Schwerpunkte. Wer mehrere kombiniert, kann gezielt ergänzen und breiter aufgestellt sein, als es ein einzelner Fonds erlaubt.
Lange galt der MSCI World als Universalempfehlung. Er bündelt mehr als 1.000 große Unternehmen aus Industrieländern und bietet damit auf den ersten Blick eine weltweite Streuung. Allerdings entfallen rund 70 Prozent des Fonds auf US-amerikanische Unternehmen. Tech-Giganten wie Apple, Microsoft, Nvidia und Google nehmen allein wegen ihres hohen Börsenwerts einen überproportional großen Anteil ein. Wer ausschließlich auf den MSCI World setzt, investiert also stärker in die USA als es auf den ersten Blick scheint.
Aktuelle Weltlage bringt Anleger zurück nach Europa
Das Vertrauen in die USA ist angekratzt. Bisher beliebte ETFs wie der MSCI World werden deshalb kritisch hinterfragt. Anleger schauen sich nach Alternativen um oder sichern sich mit ETFs aus anderen Regionen ab.
Eine Mischung großer Unternehmen aus Schwellenländern wie China, Indien, Brasilien oder Taiwan.
600 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen Europas.
Industrieländer der Welt, aber ohne die USA. Europa, Japan oder Kanada rücken stärker in den Fokus.
Breit aufgestellte ETFs eignen sich gut als langfristiges Investment. Viele Bitpanda-Nutzer investieren deshalb per Sparplan. Monatlich wird automatisch ein fester Betrag in den ausgewählten ETF investiert. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch günstiger als ein Einzelkauf. Für Sparer fallen keine zusätzlichen Kaufgebühren an. Steuern führt Bitpanda für Kunden in Deutschland und Österreich automatisch ab. Wer seinen Steuerfreibetrag hinterlegt, kann ihn optional direkt berücksichtigen lassen.
Bei Bitpanda werden rund 2.500 ETFs angeboten. Bei jedem Kauf fällt eine Gebühr von einem Euro an, das Investieren per Sparplan ist gebührenfrei.
Anders als breit gestreute ETFs reagieren einzelne Unternehmenswerte deutlich stärker auf Nachrichten und Marktstimmungen. Neue Produkte, Quartalszahlen oder politische Entscheidungen können Kurse schnell nach oben oder unten treiben. Wer in Einzelaktien investiert, braucht deshalb gute Nerven und sollte sich mit den jeweiligen Unternehmen beschäftigen. Als Ergänzung zu ETFs können sie sinnvoll sein, sollten gerade für Einsteiger aber nur einen kleineren Teil der Strategie ausmachen.
Künstliche Intelligenz gilt als einer der großen Wachstumstreiber der kommenden Jahre. Nach dem starken Hype der vergangenen Monate schaut der Markt jedoch genauer hin: Welche Unternehmen verdienen tatsächlich Geld mit der neuen Technologie? Auch in Bereichen wie Energie, Digitalisierung oder Mobilität verändern sich Märkte. In solchen Phasen profitieren oft auch etablierte Unternehmen, die mit stabilen Geschäftsmodellen überzeugen.
Beim Kauf und Verkauf von Aktien sollten Investoren darüber nachdenken, ihre Risiken per Stop-Loss- und Limit-Order abzusichern.
Mit einer Limit-Order legen Anleger im Voraus fest, zu welchem Preis sie eine Aktie kaufen oder verkaufen möchten. Die Order wird erst ausgeführt, wenn dieser Kurs erreicht wird. Eine Stop-Loss-Order dient dagegen als Sicherheitsnetz: Sie verkauft eine Aktie automatisch, wenn der Kurs unter eine zuvor festgelegte Grenze fällt und kann so größere Verluste begrenzen.
Bei Bitpanda stehen rund 8.000 Aktien aus aller Welt zur Auswahl. Für jeden Kauf fällt eine Pauschalgebühr von einem Euro an, ein Depot wird kostenlos geführt. Wer regelmäßig investieren möchte, kann viele Titel auch bequem per Sparplan besparen.
Gold gilt als eine der ältesten und gleichzeitig stabilsten Formen der Geldanlage. Wenn politische Spannungen zunehmen oder Finanzmärkte unter Druck geraten, gibt das Edelmetall Sicherheit.
In den vergangenen zwölf Monaten erreichte der Goldpreis mehrfach neue Höchststände und legte um rund 48 Prozent zu*. Aber nicht nur Staaten halten inzwischen Goldreserven. Vor allem bei privaten Anlegern stieg die Nachfrage.
Über Plattformen wie Bitpanda lassen sich Edelmetalle heute auch digital kaufen. Anleger investieren dabei in Gold, Silber, Platin oder Palladium, ohne selbst Barren oder Münzen lagern zu müssen. Hinter den Anteilen steht physisches Edelmetall, das in Hochsicherheitstresoren in der Schweiz gelagert wird.
So können auch kleinere Beträge in Edelmetalle investiert werden. Viele Anleger nutzen Gold und Co. jedoch nicht als alleinige Geldanlage, sondern als Ergänzung zu Aktien und ETFs, um ihr Portfolio breiter aufzustellen.
Gold, Silber, Platin und Palladium lassen sich bei Bitpanda einfach digital handeln. Anleger können bereits kleine Beträge investieren, ohne sich um Lagerung oder Transport kümmern zu müssen.
Bitcoin ist die bekannteste Kryptowährung der Welt. Im letzten Jahr erreichte das digitale Gold neue Höchststände und rückte stärker in den Fokus vieler Anleger. Große Renditen sind möglich, was die Anlageklasse für viele besonders spannend macht.
Genau wie Gold sind Bitcoin und andere Kryptowährungen weitgehend unabhängig von klassischen Finanzsystemen. Sie werden dezentral gehandelt und nicht von Banken oder Staaten kontrolliert. Für viele Anleger liegt darin der Reiz: Kryptowährungen gelten als möglicher Baustein einer neuen, digitalen Finanzwelt.
Gleichzeitig bleibt der noch junge Markt sehr beweglich. Starke Kursschwankungen gehören dazu und können Chancen, aber auch Risiken mit sich bringen. Anleger sollten deshalb auch die Marktstimmung im Blick behalten. Der sogenannte Fear-Greed-Index zeigt, ob aktuell eher Angst oder Zuversicht den Markt bestimmt.
Extreme Angst
Die Märkte sind stark verunsichert, Kurse fallen teils deutlich. Gerade im Kryptobereich können sich in solchen Phasen günstige Einstiegsmöglichkeiten ergeben.
Angst
Unsicherheit prägt das Marktgeschehen, viele Anleger halten sich zurück. Preise stehen unter Druck, erste vorsichtige Käufe setzen ein.
Neutralität
Die Stimmung ist ausgeglichen. Chancen und Risiken werden rational abgewogen, die Kurse bewegen sich oft seitwärts.
Gier
Optimismus dominiert den Markt. Viele Anleger investieren, Kurse können schnell steigen. Erste Gewinnmitnahmen können sinnvoll sein.
Extreme Gier
Die Stimmung ist euphorisch, immer mehr Anleger strömen in den Markt. Hohe Preise und große Erwartungen treffen aufeinander. Solche Phasen enden oft abrupt.
Neben Bitcoin haben sich weitere Projekte etabliert. Ethereum bildet die Grundlage für viele Anwendungen rund um digitale Verträge und Finanzdienste. Solana steht für besonders schnelle Transaktionen und wird häufig für neue Blockchain-Projekte genutzt.
Bitpanda gehört zu den wichtigsten europäischen Plattformen für den Handel mit Kryptowährungen und zählte zu den ersten Anbietern, die eine MiCAR‑Lizenz unter Aufsicht der BaFin erhalten haben. Damit erfüllt das Unternehmen die neuen europäischen Vorgaben für Kryptodienstleister und bietet Anlegern einen regulierten Rahmen für den Handel mit digitalen Assets. Anleger können aus mehr als 650 digitalen Währungen wählen und rund um die Uhr handeln. Käufe sind bereits mit kleinen Beträgen möglich, auch regelmäßige Investitionen per Sparplan lassen sich einrichten.
Wohlfühlen. Darum geht es auch bei der Geldanlage. Die gewählte Strategie sollte langfristig umsetzbar sein und niemandem nachts den Schlaf rauben. Märkte können fallen, und Anleger müssen damit umgehen können.
Ein höheres Risiko bedeutet nicht nur mehr Renditepotenzial, sondern auch stärkere Kursschwankungen. Selbst wenn sich eine Aktie, ein ETF oder eine Kryptowährung in der Vergangenheit gut entwickelt hat, ist das keine Garantie für die Zukunft.
Wer investiert, sollte deshalb eine Strategie wählen, die zum eigenen Sicherheitsbedürfnis passt. Die richtige Mischung aus verschiedenen Anlageklassen kann dabei helfen, Chancen zu nutzen und Risiken besser auszubalancieren.
Ein klassisches ETF-Portfolio. Breite Streuung sorgt für Stabilität und eignet sich besonders für Einsteiger.
Der Fokus liegt klar auf ETFs, ergänzt um kleine Anteile aus Aktien, Edelmetallen und Krypto für zusätzliche Chancen.
Deutlich offensiver ausgerichtet. Höhere Aktien- und Edelmetallanteile bringen mehr Dynamik, aber auch stärkere Schwankungen.
Der Bitpanda-Support hilft schnell weiter. Im übersichtlichen Hilfebereich gibt es Anleitungen, Antworten auf die häufigsten Fragen und Zugang zum deutschsprachigen Live-Chat. Anfragen können auch per E-Mail gestellt werden und werden schnell beantwortet.
Quelle:
* Stand 14. April 2026
** Verbraucherpreisindizes, Statistisches Bundesamt https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Verbraucherpreisindex/Tabellen/Verbraucherpreise-12Kategorien.html#236128
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